Freitag, 19. Oktober 2018

Montagsfrage #7 - Schreibst du überwiegend Rezensionen über Bücher, die dir gefallen, oder auch über Bücher, die dir nicht gefallen?




In der Schule musste ich für jedes Buch eine Rezension schreiben, die enthalten sollte: die Handlung, eine Beschreibung aller Charaktere, wo und wann die Geschichte stattfand und meinen Kommentar dazu. Und in diesem Kommentar wusste ich nie, was ich schreiben sollte. Ich habe einfach den Leser darüber informiert, ob mir der Roman gefallen hatte oder nicht. Ich wusste nicht, was ich hinzufügen sollte oder wie ich darüber schreiben sollte, was ich beim Lesen gedacht oder gefühlt hatte.

Lesen hat mir schon immer gefallen, nur das Schreiben passte für mich dazu nicht so gut. Ich wusste nicht, wie ich meine Gedanken darüber formulieren sollte, bis ich einem Forum von Büchern beitrat und nach jeder Lektüre einen Kommentar hinterließ. Ich bemerkte, dass ein echtes "Publikum" mir beim Schreiben sehr hilft, denn es ist so, als würde man einfach mit Freunden über die letzte Lektüre sprechen.

Ich schreibe nicht über jedes Buch und meine Rezensionen sind nur Notizen über das, was die Lektüre mir hinterlassen hat. Es ist unwichtig für mich, ob ich über ein Buch schreibe, das für die Mehrheit als Meisterwerk gilt.

Wenn dieses Meisterwerk - wie schon mehrmals geschehen - mir nichts Positives oder gar Langeweile eingebracht hat, werde ich keine positive Rezension schreiben. Aber aus meiner Sicht wird es negativ sein.

Wie seht ihr das? ^_^

Kommentare:

  1. Hallo,
    vielen Dank für den Besuch & den Kommentar auf meinem Blog. In deinem letzten Punkt stimme ich dir schon zu.
    Viele Grüße,
    Martin

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  2. Ich sehe es genauso wie du: wenn mir ein Buch nicht gefällt, darf ich das auch begründet darstellen. Egal, ob alle die Geschichte lieben und es als Klassiker gilt, den man einfach toll finden muss.
    Wie langweilig wäre es, wenn wir alle das gleiche mögen würden?!

    Ich habe übrigens in der ersten Zeit meines Blogs versucht, meine Beiträge nach Schema X zu schreiben, um immer den gleichen Aufbau zu haben und nichts zu vergessen. Inzwischen schreibe ich, wie es mir gerade in den Sinn kommt. So viel Freiheit muss sein. :)

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  3. Hi,
    Wir als Blogger können ja frei entscheiden, über welche Bücher wir etwas schreiben, manche schreiben dann nur über die Bücher die ihnen gefallen haben, aber das ist vollkommen in Ordnung. Wir machen das ja alles in unserer Freizeit. Aber ein respektvoller Umgang ist aich bei negativen Rezensionen wichtig.
    Liebe Grüße
    Sarah

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