Donnerstag, 8. September 2016

»Die Tür zur Dunkelheit« - Underground Monster

Ich fühle mich so schlapp, ich schaffe es nicht morgens rechtzeitig aufzustehen. Auch wenn ich früh ins Bett gehe, es bringt nichts. Ich bin immer mehr müde und müde. Und wenn ich schlafe, kommen solche Albträume zu mir:

Ich bin noch im Bett und sehe meinen Freund neben mir tief schlafen. Ich spüre, dass etwas nicht stimmt. Es liegt an der ungewöhlichen Dunkelheit des Schlafzimmers.

Ein paar Meter vom Bett entfernt, ist eine Falltür. Sie ist auf und ich sehe eine enorme Katze, die da reingeht. Sie ist so groß wie ein Tiger. Ich stehe auf und gucke in diese Falltür, die offen steht. Es scheint in eine Art Untergrund-Weg zu führen. Wie ein geheimer Weg zum Wald. Angst. Es ist mir zu dunkel.


Karl Harald Alfred Broge


Mein Freund wacht auf. Ich zeige ihm die Falltür und schlage vor, sie mit etwas Großes und Schweres zu schließen. Aber dann denke ich an die Tiere, die da unten sind. Vielleicht gibt es keinen Ausweg. Also schließen wir doch die Falltür nicht. Ich fühle mich besser.

Ich gehe in den Wintergarten und merke, dass die Eingangstür offen steht. Plötzlich wird mir alles klar. Diese Tür hat die Dunkelheit rein gelassen. Ich schließe die Tür und sage meinem Freund, dass alles gut ist. Und tatsächlich ist im Schlafzimmer keine Falltür mehr und auch die finstere Dunkelheit ist verschwunden. Ich gehe wieder ins Bett und fühle mich friedlich.


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Drei Tarotkarten, um den Traum darzustellen und zu deuten:

Bube der Schwerter + 10 der Schwerter + Neun der Münzen

Der Bube ist aufmerksam und spürt, dass etwas nicht so ist wie es sein sollte. Er hat Angst aber falls nötig, ist er bereit zu kämpfen.

Die 10 der Schwerter ist die Befürchtung. Genau das, was nicht stimmt. Die Dunkelheit, die alles komisch aussehen lässt.

Diese ersten zwei Karten deuten eine Unbeweglichkeit an, die ich benutze um mich zu vorbereiten. Aussen mach es ja alles ruhig aussehen, aber drinnen spielt sich eine ganze Menge ab. Im Traum habe ich Angst, aber ich reagiere und suche die Ursache ohne anderen (die Tiere) zu schaden. Also wenn ich weiß, meine Ängste zu überwinden und meine Veränderungen zu akzeptieren, wird mir alles normal vorkommen und mich besser fühlen (Neun der Münzen). 

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