Dienstag, 30. August 2016

Classic Confession #13

Wann war das letzte Mal, als du tatsächlich einen Klassiker gelesen hast und welcher war es?

Letzte Woche habe ich „Die Straße“ von Cormac McCarthy zu Ende gelesen und habe geweint. Danach habe ich sofort den Film geguckt und wieder geweint :'D




Ich muss sagen, dass der Film sehr gut gemacht wurde und entspricht genau die Geschichte u_u Ich fand nur schade, dass der Mann nie von seinen Träume in dem Film erzählt.

Klappentext:
Ein Vater und sein Sohn wandern durch ein verbranntes Amerika. Nichts bewegt sich in der zerstörten Landschaft, nur die Asche im Wind. Es ist eiskalt, der Schnee grau. Ihr Ziel ist die Küste, obwohl sie nicht wissen, was sie dort erwartet. Sie haben nichts als einen Revolver mit zwei Schuss Munition, ihre Kleider am Leib, eine Einkaufswagen mit der nötigsten Habe – und einander. 

„Die Straße“ ist die bewegende Geschichte einer Reise, die keine Hoffnung lässt, nur die verzweifelte Liebe des Vaters zu seinem kränkelnden Sohn.

Es ist ein Roman über die letzten Dinge, über das Schlimmste und Beste, zu dem die Menschheit fähig ist: ultimative Zerstörung, verzweifeltes Durchhaltevermögen und, nicht zuletzt, die Zärtlichkeit und Zuneigung, die Menschen im Angesicht der Vernichtung Kraft zum Überleben geben.

"In einer Schublade fand er eine Kerze. Keine Möglichkeit, sie anzuzünden. Er steckte sie ein. Im grauen Licht ging er hinaus, blieb stehen und erkannte einen Moment lang die absolute Wahrheit der Welt. Das kalte, unerbitterliche Kreisen der hinterlassenschaftslosen Erde. Erbarmungslose Dunkelheit. Die blinden Hunde der Sonne in ihrem Lauf. Das alles vernichtende schwarze Vakuum des Universums."

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