Donnerstag, 18. August 2016

»On the Road« - Jack Kerouac

Ich habe das Buch auf italiniesch gelesen und es war die verarbeitete Version also keine Urfassung, was ich ein bisschen Schade finde.

Auf die Geschichte hatte ich mich auch gefreut, aber ich fand den Schreibstil manchmal mühsam zu lesen: kein einziger Zeilenumbruch, keine Absätze...Und ich habe es nicht bis zu Ende gelesen und circa nach einem Drittel beiseite gelegt.

„Denn die einzig wahren Menschen sind für mich die Verrückten, die verrückt danach sind zu leben, verrückt danach zu sprechen, verrückt danach, erlöst zu werden, und nach allem gleichzeitig gieren – jene, die niemals gähnen oder etwas Alltägliches sagen, sondern brennen, brennen, brennen wie phantastisch gelbe Wunderkerzen, die gegen den Sternenhimmel explodieren wie Feuerräder, in deren Mitte man einen blauen Lichtkern zerspringen sieht, so dass jeder ‚Aahh!‘ ruft.“



Zum Glück geht die Reise fast sofort los! Ich befürchtete eine super lange Einführung zur Geschichte, aber das hat sich sehr schnell erledigt! Nach ein paar Seiten hat man schon den Rucksack gepackt, 50$(!!!) in der Tasche und losgeht mit dem Trampen. Das erinnert mich sehr an "Into the Wild" (der Film, nicht das Buch :D).

„Von hoch über meinem Kopf schickte der große haarige Bear Mountain Donnerschläge herab, die mich das Fürchten lehrten. Ich sah nichts als dunstverhangene Bäume und eine düstere Wildnis, die bis zum Himmel reichte.“

Ich finde, dass Kerouac alles sehr realistisch beschreiben kann! Man bekommt wirklich das Gefühl, da zu sein und zusammen mit den Hobos zu trampen. Ich bin von seiner Wortwahl fasziniert. Andererseits andere Figuren sprechen sehr umgangssprachlich und kommen sofort zur Sache. ^^

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