Montag, 15. August 2016

Der Meister und Margarita - Bulgakov

Ein Mann, der aufgrund von verschüttetem Sonnenblumenöl seinen Kopf verliert. Sein Begleiter, der anschließend spärlich bekleidet durch das nächtliche Moskau läuft. Ein geheimnisvoller Fremder, der all das richtig prophezeit hatte. Ein Kater, der auf Hinterbeinen läuft und selbstständig Straßenbahn fährt. Ein Betrunkener, der in Moskau das Bewusstsein verliert und in Jalta wieder aufwacht. Margarita, die Geliebte des Meisters, einem ansonsten namenlosen Schriftstellers, die sich mit einer geheimnisvollen Creme einschmiert und daraufhin fliegen kann (und das auch tut, und zwar nackt auf einem Besen). Ein Ball, auf dem lauter Verstorbene tanzen. Man ahnt es schon: Kein Geringerer als der Teufel treibt sein Unwesen in Moskau!




Ich habe den Roman nun schon zum zweiten Mal gelesen und für mich bleibt „Der Meister und Margarita“ eine ganz besondere Satire auf höchstem Niveau. Es macht einfach Freude sich auf den „Spuk“ einzulassen. Das Buch ist so grotesk, absurd und voller sehr speziellem Humor, das man es wirklich gelesen haben sollte. Manchmal habe ich mich doch gewundert, wie viel Spaß mir die Lektüre gemacht hat. :)

Ich hoffe dieser Roman findet noch viele weitere Leser*innen. 

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