Donnerstag, 18. August 2016

»Das Haus – House of Leaves« - Mark Z. Danielewski

Das ist absolut mein Lieblingsbuch :)

Ich habe "Das Haus" damals auf Italiensich gelesen und derzeit besitze ich nur die deutsche Ausgabe. Dieses Buch ist irgendwie verstörend, hat mich sogar in meinen Träumen heimgesucht (hab von verschobenen Wänden geträumt). Ich fand es ziemlich unheimlich, aber auch philosophisch. Hab fast alle Fußnoten gelesen ;D




Klappentext
Als der Pulitzer-Preisträger Will Navidson mit seiner Frau und den beiden Kindern in das Haus zieht, ahnt er nicht, wie hier sein Leben aus den Fugen geraten wird. Ganz beiläufig filmt er die alltäglichen Vorgänge in den Zimmern und Fluren; ganz beiläufig muss er feststellen, dass dieses Haus über Räume verfügt, die kein Grundriss verzeichnet. Nachdem Navidson bei einer ersten Erkundung dieser Räume fast den Rückweg nicht mehr findet, holt er Hilfe - ein Ingenieur und ein professioneller Höhlenforscher sollen die unermesslichen Räume im Hausinneren erforschen helfen. Und immer läuft die Kamera mit - und zeichnet auf, was über den Verstand aller Beteiligten geht und ganze Generationen von Filmkritikern und Kinogängern schaudern lassen wird.

Das hier ist nicht für Euch„ – So warnt ein unheimliches Buch den Leser vor dem Betreten. 

Wer das große, dicke Buch "Das Haus" von Mark Z. Danielewski aufschlägt, wundert sich als Erstes über den enormen typografischen Aufwand. Auf euch warten ca. 800 Seiten, 450 Fußnoten, leere Blätter, quer bedruckte Texte und einen Anhang mit Zitaten, Fotos, Peosien und Briefen. 

Was mir Angst gemacht hat, ist der Alptraum des einsamen Wanderns in stockdunklen Räumen ohne Ende und Anfang. Nie habe ich vor einem einfachen Flur vorher Angst gehabt oder mich dabei ertappt, dass ich ängstlich das gemütliche Wohnzimmer belauert habe, voller Panik, eine Wand könnte sich auf einmal schwarz färben.

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