Dienstag, 30. August 2016

Classic Confession #13

Wann war das letzte Mal, als du tatsächlich einen Klassiker gelesen hast und welcher war es?

Letzte Woche habe ich „Die Straße“ von Cormac McCarthy zu Ende gelesen und habe geweint. Danach habe ich sofort den Film geguckt und wieder geweint :'D




Ich muss sagen, dass der Film sehr gut gemacht wurde und entspricht genau die Geschichte u_u Ich fand nur schade, dass der Mann nie von seinen Träume in dem Film erzählt.

Klappentext:
Ein Vater und sein Sohn wandern durch ein verbranntes Amerika. Nichts bewegt sich in der zerstörten Landschaft, nur die Asche im Wind. Es ist eiskalt, der Schnee grau. Ihr Ziel ist die Küste, obwohl sie nicht wissen, was sie dort erwartet. Sie haben nichts als einen Revolver mit zwei Schuss Munition, ihre Kleider am Leib, eine Einkaufswagen mit der nötigsten Habe – und einander. 

„Die Straße“ ist die bewegende Geschichte einer Reise, die keine Hoffnung lässt, nur die verzweifelte Liebe des Vaters zu seinem kränkelnden Sohn.

Es ist ein Roman über die letzten Dinge, über das Schlimmste und Beste, zu dem die Menschheit fähig ist: ultimative Zerstörung, verzweifeltes Durchhaltevermögen und, nicht zuletzt, die Zärtlichkeit und Zuneigung, die Menschen im Angesicht der Vernichtung Kraft zum Überleben geben.

"In einer Schublade fand er eine Kerze. Keine Möglichkeit, sie anzuzünden. Er steckte sie ein. Im grauen Licht ging er hinaus, blieb stehen und erkannte einen Moment lang die absolute Wahrheit der Welt. Das kalte, unerbitterliche Kreisen der hinterlassenschaftslosen Erde. Erbarmungslose Dunkelheit. Die blinden Hunde der Sonne in ihrem Lauf. Das alles vernichtende schwarze Vakuum des Universums."

Gemeinsam Lesen #179

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief" von Holly Grant und bin auf Seite 89 von 352.

Ein schräges, fantastisches Gruselabenteuer ab 8 Jahre :)




Klappentext:
Die fast 11-jährige Anastasia hört eigentlich nicht auf Unkenrufe ... Aber als die ungeliebte Schulsekretärin Miss Sneed mit der Mono-Augenbraue sie aus dem Unterricht reißt, spürt sie sofort, dass ein Unheil auf sie lauert. Und richtig: Anastasias Eltern sind einem seltsamen Staubsaugerunfall zum Opfer gefallen und müssen sich an einem weit entfernten Ort davon erholen. Stattdessen stehen zwei unbekannte Großtanten bereit, um Anastasia mitzunehmen. Tante Prim und Tante Prude wohnen in einem uralten verstaubten Heim, in dem Anastasia bald mulmig wird: Schon das Gelände wird von bösen Pudeln mit Metallgebissen bewacht. Nachts heulen Geräusche durch das Haus. Und an den Wänden hängen Bilder von verschwundenen Kindern und von finsteren Damen mit Monobrauen ...


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Da hast du aber Glück gehabt!"


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich finde das Buch unheimlich witzig und entzückend gruselig! :) Und hoffe, dass die zwei alten Hexen nicht kaltblütige Kinder-Fresser sind! D:


4. Haben Autoren bei dir Star-Charakter?

Ich würde nein sagen, aber wenn ich Mark Z. Danielewski treffen sollte, dann möchte ich bestimmt ein Foto mit Autogramm haben u_u Das gilt auch für Künstler wie Michael Hussar! *o* 


Wie sieht es bei euch aus? :) 

»Die Bar auf dem Meeresgrund« - Stefano Benni



Mit Benni ist das so: Hat man einmal etwas von ihm gelesen, wird man süchtig. Ganz plötzlich hat man einen neuen Lieblingsautoren, der auch hier wieder die ganze Bandbreite seiner Erzählkunst auffächert.

Ein junger Mann, tritt in eine Bar unter Wasser ein, wie in einen Traum. Die kuriosen Geschichten, die er von den so verschiedenartigen Besuchern hört, fesseln den Leser eisern. Männer mit Hut, Blondinen, der Teppichhändler, der Matrose, die Nixe, der Zwerg, der Koch, der unsichtbare Mann, der schwarze Hund, der Floh des schwarzen Hundes: mit mediterraner Fabulierlust erzählen sie glaubhafte und unglaubliche Begebenheiten. Es ist wie ein Kaleidoskop skurriler und phantasievoller Geschichten.

Für alle, die sich gerne unterhalten lassen, sich über Phantasie freuen und sich auf ungewöhnliche Geschichten einlassen wollen, ist die Bar auf dem Meeresgrund der richtige Ort, um sich zu besaufen.

Freitag, 26. August 2016

»Chronik eines angekündigten Todes« von Gabriel García Márquez

Über den Inhalt und über Márquez muss ich nichts sagen - er schreibt toll, baut den Plot einzigaritg auf und das Lesen ist pures Genuss.




Klappentext
In einem Dorf an der kolumbianischen Karibikküste feiert Bayardo San Roman seine Hochzeit. Ein prunkvolles Fest wird gefeiert, und dass die Braut den Bräutigam nicht liebt, scheint ein wesentliches Detail, denn „Liebe erlernt sich“. Doch auf das Fest folgt der Skandal. Angela Vicario, die schöne Braut, wird noch in der Nacht von ihrem Ehemann ins Elternhaus zurückgebracht; sie war nicht mehr unberührt. Angela offenbart den Namen des angeblichen Täters, und mit Fleischermessern bewaffnet ziehen ihre Zwillingsbrüder los, um die Tat zu sühnen, das heißt, den Verführer zu töten. Das ganze Dorf erfährt von ihrer bitteren Pflicht. Jeder weiß, dass hier Vorurteile eine sinnlose Tat auslösen, doch niemand schreitet ein. Jahre später befragt der Ich-Erzähler alle Zeugen und rekonstruiert den Ablauf des tragischen Geschehens, die wenigen Stunden von der Ankündigung bis zur Ausführung des grausamen Verbrechens. 

In diesem kleinen Dorf wird ein junger Mann, Santiago Nasar, ermordet, wahrscheinlich ohne, dass er weiß, wieso. Dabei fand ich amüsant, dass jeder andere Bewohner des Dorfes scheint, zu wissen, dass Santiago bald ermördet wird. Aber keiner warnt ihm :D Alle denken, es sei bloß ein Scherz (Selbst der Pfarrer sagt "....ich hielt es für eine Ente") oder dass er das verdient, zu sterben. :( Man muss auch sagen,dass dieser Santiago nicht genau ein Gentleman war. 

Donnerstag, 25. August 2016

»Der seekranke Walfisch« - Ephraim Kishon


Ich lache mich jedesmal kaputt! :'D Es ist zweifellos eines der besten Bücher von Ephraim Kishon! Auf satirische Weise berichtet er von seinen Erlebnissen auf seiner Reise durch Rhodos, Italien, der Schweiz, Frankreich, England und Amerika und er führt uns dabei die Gewohnheiten und Eigenschaften verschiedener Nationen vor Augen, sei es die übertriebene Sauberkeit der Schweizer oder die Höflichkeit der Briten. Absolut lesenswert, nicht nur zur Ferienzeit.

Für die, die es gelesen haben, sage ich einfach: "Morris! Morris!! Mooorris!"

Dienstag, 23. August 2016

Gemeinsam Lesen #178

Hallo Underground Monsters! :D

Heute nehme ich zum zweiten Mal an der Gemeinsam lesen-Aktion teil. :) Ich bin ja frisch wie ein Ei in der Bücher-Blog Welt.

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen „Currently Reading-Beitrag“, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen!



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade »Die Straße« von Cormac McCarthy und befinde mich auf Seite 16 von 135 (ebook).



Darum geht es:
Ein Vater und sein Sohn wandern durch ein verbranntes Amerika. Nichts bewegt sich in der zerstörten Landschaft, nur die Asche im Wind. Es ist eiskalt, der Schnee grau. Ihr Ziel ist die Küste, obwohl sie nicht wissen, was sie dort erwartet. Sie haben nichts als einen Revolver mit zwei Schuss Munition, ihre Kleider am Leib, eine Einkaufskarre mit der nötigsten Habe - und einander. "Die Straße" ist die Geschichte einer Reise, die keine Hoffnung lässt, nur die verzweifelte Liebe des Vaters zu seinem kränkelnden Sohn.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Huu Ich habe das Buch auf Italienisch u_u Bereit?

Oscurità della luna invisibile. Le notti ora solo leggermente meno nere. Di giorno il sole esiliato gira intorno alla terra come una madre in lutto con una lanterna in mano.

(Dunkel des unsichtbaren Mondes. Die Nächte inzwischen nur gerigfügig weniger finster. Am Tag umkreist die verbannte Sonne die Erde wie eine trauernde Mutter mit einer Laterne in der Hand.)



3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Wer „The Walking Dead“ mag, der sollte „Die Straße“ lesen ;-)





Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr dieses Buch mir gefällt! :) Die Wortwahl ist unglaublich faszinierend und als Leser wird man sofort in die Geschichte geführt. Die Atmosphäre wird sehr gut beschrieben und man hat wirklich den Eindruck selbst da zu sein und den eigenen Einkaufswagen zu schieben. 


4. Hast du eine Mindest- oder Höchstmenge an Seiten, die du liest? (Frage von KiraNear)

Mir ist eigentlich nur wichtig, dass ich überhaupt ein paar Seiten jeden Tag lesen kann, denn das Lesen ist für mich eine Ablenkung vom Alltagsstress (arbeit arbeit arbeit) ^^ 
Aber normalerweise versuche ich mindestens 20 Seiten morgens in der Bahn und 40 Seiten in der Mittagspause zu lesen :)


Wie sieht es bei euch aus? Welches Buch begleitet euch in dieser Woche? Schreibt es mir in die Kommentare! :-) 

Ich wünsche euch einen schönen Tag und wir lesen uns morgen mit Classic Confessions wieder ;-)

Liebe Lesegrüße,
Lumina

Montag, 22. August 2016

Montagsfrage: Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?



Ich habe offene Enden sehr gern,
weil sie für mich die Geschichte realer machen. 

Ich finde, ein gutes offenes Ende hat vor allem etwas Philosophisches: Ein abgeschlossenes Ende liegt vor, wenn alle tot sind. Denn das Leben der Figuren und ihrer Umgebung geht eben weiter auch nach dem Ende des Romans und wenn sie noch lebendig sind, frage ich mich, was sie so tun. 

Es gibt Bücher ohne happy-end, die im positiven Sinne nachdenklich machen und mit einem "falschen" Schluß einfach nicht stimmig gewesen wären. Zum Beispiel in "Perdido Street Station" von Chian Mieville haben wir ein offenes Ende, die das Ganze noch brutal realistischer macht und genau das gefällt mir so sehr! ;) Denn der Autor versucht, seine Charaktere so real wie möglich  in der Geschichte zu bewegen. Er nimmt sie ernst und sie werden irgendwie "selbstständig" an meinen Augen.


Wie sieht das bei euch aus? 

Samstag, 20. August 2016

»Schöne neue Welt« - Aldous Huxley

In der »Schönen neuen Welt« herrscht perfekter Wohlstand. Doch durch die genetische Veränderung wurde eine Hälfte der Menschheit zu Arbeitssklaven. Plötzlich fährt ein Riss durch die Gesellschaft.. 


Wer Orwell liebt, der wird auch Huxley lieben





Für alle Fans von Utopien - dieses Buch ist ein absolutes Meisterwerk von Huxley. Klinisch und simple Sprache. Die Sachverhalte werden logisch und nachvollziehbar begründet - mich hat das Buch innerhalb von Sekunden in den Bann gezogen, sodass ich es auch in einer Woche durchgelesen habe.

Huxleys malt uns anschaulich eine fiktive Gesellschaft, welche mich gleichsam beeindruckt und erschreckt. Meiner Meinung nach ein Buch, das man gelesen haben sollte.






Klappentext

"Die schöne neue Welt, die Huxley hier beschreibt, ist die Welt einer konsequent verwirklichten Wohlstandsgesellschaft »im Jahre 632 nach Ford«, einer Wohlstandsgesellschaft, in der alle Menschen am Luxus teilhaben, in der Unruhe, Elend und Krankheit überwunden, in der aber auch Freiheit, Religion, Kunst und Humanität auf der Strecke geblieben sind. Eine totale Herrschaft garantiert ein genormtes Glück. In dieser vollkommen »formierten« Gesellschaft erscheint jede Art von Individualismus als »asozial«, wird als »Wilder« betrachtet, wer - wie einer der rebellischen Außenseiter dieses Romans - für sich fordert: »Ich brauche keine Bequemlichkeit. Ich will Gott, ich will Poesie, ich will wirkliche Gefahren und Freiheit und Tugend. Ich will Sünde!«

Weekend Hello

Liebe Underground Monsters,

wie war eure letzte Woche? Konntet ihr jeden Tag eure persönliche Dosis Buch genießen? Ich habe auch wieder ein Schätzchen entdeckt:



 "Die stadt der blinden" von Saramago


Klappentext
Ein Mann steht an einer roten Ampel und wartet auf Grün, doch plötzlich ist er blind. Sein Augenarzt steht vor einem Rätsel. Noch am gleichen Abend erblindet auch er. Wie eine gefährliche Seuche greift die Blindheit um sich. Der Staat reagiert hilflos und sperrt die Blinden in eine leerstehende Irrenanstalt.
Schon bald sind die Zustände in dem Haus katastrophal. Zunehmend sind die Insassen dem Terror ihrer Bewacher ausgesetzt. Unter ihnen ist auch der Arzt mit seiner Frau. Sie ist die einzige Sehende...


Letzte Wochenende war ich in der Bibliothek und habe „Die Straße“ von McCarthy, "The cursed Child" von J.K. Rowling und "Amrita" von Banana Yoshimoto ausgeliehen. 





Warum dieses Buch meine Neugier geweckt hat, erklärt sich anhand des Klappentextes:

Ein Vater und sein Sohn wandern durch ein verbranntes Amerika. Nichts bewegt sich in der zerstörten Landschaft, nur die Asche im Wind. Es ist eiskalt, der Schnee grau. Ihr Ziel ist die Küste, obwohl sie nicht wissen, was sie dort erwartet. Sie haben nichts als einen Revolver mit zwei Schuss Munition, ihre Kleider am Leib, eine Einkaufswagen mit der nötigsten Habe - und einander. "Die Straße" ist die Geschichte einer Reise, die keine Hoffnung lässt, nur die verzweifelte Liebe des Vaters zu seinem kränkelnden Sohn. 

Klingt gut, oder? Ich werde dann berichten, wie es mir letztendlich gefallen hat. 




Das neue FRANKIE ist da! Und wie üblich, kann ich es nicht kaufen  


Free Waffle Icon by AquaSparklesHeute werden wir hausgemachte Waffeln essen und danach bestimmt in die Bibliothek gehen 

Ich wünsche euch alle ein schönes Wochenende ^o^
Lumina 





»Miss Peregrine's Home for Peculiar Children« von Ransom Riggs

Auf Deutsch ist das Buch mit dem Titel »Die Insel der besonderen Kinder« erschienen.






Klappentext
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Inzwischen ist Jacob 16 Jahre alt und kann sich kaum noch an die wunderbaren Schauergeschichten erinnern – bis zu dem Tag, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt und Jacob Hinweise darauf findet, dass es die Insel aus seinen Geschichten wirklich gibt. Der Teenager macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freunde findet, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Monster sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt.. 

Auf dieses Buch habe ich mich sofort sehr gefreut. Allein die Aufmachung laut Bildern hat mich sehr neugierig gemacht. :) Das schwebende Mädchen wirkt gespenstisch und fantastisch zugleich. Ein kurzes Reinblättern hatte dann zu Folge, dass ich dieses Buch sofort lesen musste, denn die innere Aufmachung hat mich besonderes mit ihren zahlreichen interessanten und besonderen Bildern sofort in ihren Bann gezogen.



Der Autor hat einen unglaublich packenden und faszinierenden Schreibstil. Trotz der Fantasy-Anteile überwiegt das Gruselige und Verstörende. Die zahlreichen Bilder unterstützen und fördern den Lesegenuss sehr und zeigen die besonderen Kinder des Buches. 

Ein wunderbares und besonderes Buch, welches ich oft verschenken werde, denn ich bin so sehr davon begeistert, dass ich mir wünsche, dass viele Leser*innen hierzu greifen werden und sich auf dieses besondere Abenteuer begeben!

Lieblingsgedichte

Eine Sammlung von Gedichte und Sätze, die mir besonders gut gefallen 


Antigonish (The Little Man Who Wasn't There)

Yesterday, upon the stair,
I met a man who wasn’t there
He wasn’t there again today
I wish, I wish he’d go away...

When I came home last night at three
The man was waiting there for me
But when I looked around the hall
I couldn’t see him there at all!
Go away, go away, don’t you come back any more!
Go away, go away, and please don’t slam the door... (slam!)

Last night I saw upon the stair
A little man who wasn’t there
He wasn’t there again today
Oh, how I wish he’d go away.

 - hughes mearns (american poet and educator)



Tu dis que tu aimes les fleurs et tu leur coupes la queue,
tu dis que tu aimes les chiens et tu leur mets une laisse,
tu dis que tu aimes les oiseaux et tu les mets en cage,
tu dis que tu m'aimes alors moi j'ai peur. »

- Jean Cocteau


We walk on frosted ground praising chrysanthemums bordering fields;
sit on the edge of the woods waiting for the moon to rise.
Not having to be alone is happiness; we do not talk of failure or success.

- Chia Tao


Salomon saith, There is no new thing upon the earth.
So that as Plato had an imagination, that all knowledge was but remembrance; so Salomon giveth his sentence, that all novelty is but oblivion.

- Francis Bacon's Essays, LVIII
(aus "Das Aleph" von Borges)




‘Am I cured?’
‘No. You’re someone who is different, but who wants to be the same as everyone else. And that, in my view, is a serious illness.’
‘Is wanting to be different a serious illness?’
‘It is if you force yourself to be the same as everyone else: it causes neuroses, psychoses and paranoia.
It’s a distortion of nature, it goes against God’s laws, for in all the world’s woods and forests, He did not create a single leaf the same as another.
But you think it’s mad to be different and that’s why you chose to live in Villette, because everyone is different here, and so you appear to be the
same as everyone else. Do you understand?’

aus "Veronika Decides to Die" von Paulo Coelho



In the depth of winter I finally learned that there was in me an invincible summer.

aus "die Pest" von Albert Camus



Little Giddings

We shall not cease from exploration
And the end of all our exploring
Will be to arrive where we started
And know the place for the first time.

- TS Eliot




Das Pferd

Dich werden meine zähen Träume reiten;
Mein Schicksal weist auf goldnem Wagen dir die Richtung
Und wird mit Zügeln, rasend angespannt, dich leiten
Zu meinen Versen, Mustern aller Dichtung.

- Apollinaire


Invictus

Out of the night that covers me,
Black as the pit from pole to pole,
I thank whatever gods may be
For my unconquerable soul.

In the fell clutch of circumstances
I have not winced or cried aloud.
Under the bludgeonings of chance
My head is bloody, but unbowed.

Beyond this place of wrath and tears
Looms but the Horror of the shade,
And yet the menace of the years
Finds, and shall find, me unafraid.

It matters not how strait the gate,
How charged with punishments the scroll,
I am the master of my fate:
I am the captain of my soul.

- William Ernest Henley


I cannot, nor I will not hold me still; My tongue, though not my heart, shall have his will. - William Shakespeare,The Comedy of Errors (Adriana at IV, ii)


Aphorismen

No one has ever become poor by giving. ― Anne Frank

Having the courage of your convictions isn't always easy.

Realität ist das, was ich dafür halte.

To learn a language is to have one more window from which to look at the world. – Chinese proverb

Those who know many languages live as many lives as the languages they know. - Czech proverb

Learn a language, and you’ll avoid a war. – Arab Proverb

If you want people to understand you, speak their language. - African proverb

Knowing your own darkness is the best method for dealing with the darkness of other people. - Carl Jung

Der Zweck meiner bildlichen Darstellung ist der: Das mitzuteilen, was im Menschen mehr oder weniger bewusst sich versteckt hält und schlummert: Was man ängstlich hinter vier Wänden in die Ohren spricht; um das herauszuholen, was hinter jedem Auge, in jedem Leib gefesselt und gebrochen ist, um den Schrei heraufzubeschwören, der die Wand durchbricht.  - Georg Schrimpf

Of walking under the floral archway and growing sweet flowers on the other side.

Freitag, 19. August 2016

Gemeinsam Lesen #177



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Uuuuhh ich lese momentan drei Bücher. In der Bahn lese ich »Miss Peregrine's Home for Peculiar Children« von Ransom Riggs (289/352), in der Mittagspause lese ich »On the Road« von Jack Kerouac (Seite 68/300) und abends ist »Chronik eines angekündigten Todes« von Gabriel García Márquez dran.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

«Questo non è lo stanzino delle scope. Questa è la mia camera. Un altro incidente del genere e vi farò mettere sotto inchiesta e sbattere fuori. M'avete capito bene?»

(Das hier ist nicht der Abstellraum. Das ist mein Zimmer. Noch so ein Vorfall und ich werde euch zur Untersuchungskommission bringen und hinauswerfen. Habt ihr mich gut verstanden?)
»On the Road« von Jack Kerouac


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?



»On the Road« von Jack Kerouac

„Denn die einzig wahren Menschen sind für mich die Verrückten, die verrückt danach sind zu leben, verrückt danach zu sprechen, verrückt danach, erlöst zu werden, und nach allem gleichzeitig gieren – jene, die niemals gähnen oder etwas Alltägliches sagen, sondern brennen, brennen, brennen wie phantastisch gelbe Wunderkerzen, die gegen den Sternenhimmel explodieren wie Feuerräder, in deren Mitte man einen blauen Lichtkern zerspringen sieht, so dass jeder ‚Aahh!‘ ruft.“

Nach ein paar Seiten hat man schon den Rucksack gepackt, 50$(!!!) in der Tasche und losgeht mit dem Trampen. Das erinnert mich sehr an "Into the Wild" (der Film, nicht das Buch :D).





»Miss Peregrine's Home for Peculiar Children« von Ransom Riggs 

Klappentext
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Inzwischen ist Jacob 16 Jahre alt und kann sich kaum noch an die wunderbaren Schauergeschichten erinnern – bis zu dem Tag, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt und Jacob Hinweise darauf findet, dass es die Insel aus seinen Geschichten wirklich gibt. Der Teenager macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freunde findet, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Monster sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt.. 
Auf Deutsch ist das Buch mit dem Titel »Die Insel der besonderen Kinder« erschienen. Der Autor hat einen unglaublich packenden und faszinierenden Schreibstil. Trotz der Fantasyanteile überwiegt das Gruselige und Verstörende. Die zahlreichen Bilder unterstützen und fördern den Lesegenuss sehr und zeigen die besonderen Kinder des Buches. 





»Chronik eines angekündigten Todes« von Gabriel García Márquez

Über den Inhalt und über Márquez muss ich nichts sagen - er schreibt toll, baut den Plot einzigaritg auf und das Lesen ist pures Genuss. 

Klappentext:
In einem Dorf an der kolumbianischen Karibikküste feiert Bayardo San Roman seine Hochzeit. Ein prunkvolles Fest wird gefeiert, und dass die Braut den Bräutigam nicht liebt, scheint ein unwesentliches Detail, denn „Liebe erlernt sich“. Doch auf das Fest folgt der Skandal. Angela Vicario, die schöne Braut, wird noch in der Nacht von ihrem Ehemann ins Elternhaus zurückgebracht; sie war nicht mehr unberührt. Angela offenbart den Namen des angeblichen Täters, und mit Fleischermessern bewaffnet ziehen ihre Zwillingsbrüder los, um die Tat zu sühnen, das heißt, den Verführer zu töten. Das ganze Dorf erfährt von ihrer bitteren Pflicht. Jeder weiß, dass hier Vorurteile eine sinnlose Tat auslösen, doch niemand schreitet ein. Jahre später befragt der Ich-Erzähler alle Zeugen und rekonstruiert den Ablauf des tragischen Geschehens, die wenigen Stunden von der Ankündigung bis zur Ausführung des grausamen Verbrechens.

4. Welche Neuerscheinung steht auf deiner Wunschliste ganz oben?

The Familiar vol. 4 - Mark Z. Danielewski


Donnerstag, 18. August 2016

Wenn du nur 10 deiner Bücher behalten dürftest, welche wären es?


»Das Haus« (originaltitel: House of Leaves) - Mark Z. Danielewski

Das ist mein Lieblingsbuch :) Ich habe "Das Haus" damals auf Italiensich gelesen und derzeit besitze ich nur die deutsche Ausgabe. Dieses Buch ist irgendwie verstörend, hat mich sogar in meinen Träumen heimgesucht (hab von verschobenen Wänden geträumt). Ich fand es ziemlich unheimlich, aber auch philosophisch. Hab fast alle Fußnoten gelesen ;D



»Die Bar auf dem Meeresgrund« - Benni 

Ein junger Mann, tritt in eine Bar unter Wasser ein, wie in einen Traum. Die kuriosen Geschichten, die er von den so verschiedenartigen Besuchern hört, fesseln den Leser eisern...

In einer Bar auf dem Meeresgrund treffen sich Geschichtenerzähler aus der ganzen Welt – Männer mit Hut, Blondinen, der Teppichhändler, der Matrose, die Nixe, der Zwerg, der Koch, der unsichtbare Mann, der schwarze Hund, der Floh des schwarzen Hundes: mit mediterraner Fabulierlust erzählen sie glaubhafte und unglaubliche Begebenheiten.




»Der seekranke Walfisch« - Ephraim Kishon

Ich lache mich jedesmal kaputt! :'D Es ist zweifellos eines der besten Bücher von Ephraim Kishon! Auf satirische Weise berichtet er von seinen Erlebnissen auf seiner Reise durch Rhodos, Italien, der Schweiz, Frankreich, England und Amerika und er führt uns dabei die Gewohnheiten und Eigenschaften verschiedener Nationen vor Augen, sei es die übertriebene Sauberkeit der Schweizer oder die Höflichkeit der Briten. Absolut lesenswert, nicht nur zur Ferienzeit.

Für die, die es gelesen haben, sage ich einfach: "Morris! Morris!! Mooorris!" :D


»Meister und Margarita« - Bulgakov 


»Die Pest« - Camus 



Yoshimoto - »Moshi Moshi« || »Federkleid«
Yoshimotos Bücher sind alltägliche Märchen 




»Der Name der Rose« - Eco

Kompliziert geschrieben und sehr weitläufig: Der Autor ist eben Literatur-Professor. Aber immer wieder aufregend zu lesen, wenn man sich die Zeit nimmt, in vergangene Zeiten und Welten einzutauchen.




»Schöne neue Welt« - Huxley

In der »Schönen neuen Welt« herrscht perfekter Wohlstand. Doch durch die genetische Veränderung wurde eine Hälfte der Menschheit zu Arbeitssklaven. Plötzlich fährt ein Riss durch die Gesellschaft.. 



»Hundertjahre Einsamkeit« - Marquez

Das berühmteste Buch von Gabriel García Márquez erzählt uns die Geschichte der Familie Buendía, ihres Aufstiegs und Niedergangs. In Macondo, dem von ihnen gegründeten Dorf, enthüllt sich die Tragödie Lateinamerikas, verschmelzen Mythos und Wirklichkeit.