Donnerstag, 28. Juli 2016

Moshi Moshi - Banana Yoshimoto

Yoshimotos Bücher sind alltägliche Märchen 

Der Stil ist immer poetisch, einfach und süß.

Auch dieses Mal hat sie eine sehr entspannte und rührende Geschichte geschrieben.

"Moshi Moshi" ("Hallo" am Telefon)  ist ein wunderbarer Roman, für jeden, der einfach ein schönes Buch lesen möchte. Eine sehr entspannte und rührende Geschichte, derer Kern auf der Beziehung zwischen Mutter und Tochter basiert.



Worum es geht:
Yotchan ist zwanzig Jahre alt, als ihr Vater, melancholischer Leader einer Rockband, plötzlich zusammen mit einer unbekannten Frau in einem verlassenen Waldstück Selbstmord begeht, ohne sich von seiner Familie zu verabschieden. 

Yotchan und ihre Mutter versuchen mit der Tragödie fertigzuwerden und wieder zurück ins Leben zu finden, jede auf ihre Weise. 

Yotchan zieht in eine kleine Wohnung in Shimokitazwa, Tokyos Szeneviertel, genau gegenüber des Bistros "Les Liens", wo sie bald zu arbeiten beginnt.

Eines Tages steht Yotchans Mutter vor der Tür, bereit einzuziehen, um nicht länger alleine mit dem Geist ihres verstorbenen Ehemannes zusammenleben zu müssen. Die ungewöhnliche Mutter-Tochter-WG funktionert erstaunlich harmonisch und langsam finden sie beide wieder ihre Lebensfreude. 

Die Figuren sind feinfühlig, sympathisch und vielschichtig. Sie verhalten sich ab und zu widersprüchlich und unvernünftig und man kann sich als Leser schnell identifizieren :)

Ich habe dieses Buch geliebt   

Absolut empfehlenswert.

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