Sonntag, 31. Juli 2016

Dre Prozeß - Kafka

Beim Lesen kam es mir so vor, als ich in einem Albtraum wäre. Surreal. Bedrückend. Ironisch.




Der Bankangestellte Josef K. wird am Morgen seines 30. Geburtstages verhaftet und später verhört, ohne sich einer Schuld bewusst zu sein. Er darf sich zwar noch frei bewegen und weiter seiner Arbeit machen, doch lebt er fortan unter Anklage.

Sein Prozess läuft, und Josef K. hat nicht die geringste Ahnung, weshalb er angeklagt wurde und wie er sich rechtfertigen könnte. Dabei stößt er auf ein  nicht greifbares Gericht, dessen Kanzleien sich auf den Dachböden großer ärmlicher Mietskasernen befinden. K. empfindet selbst, dass seine Zeit abgelaufen ist.




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