Mittwoch, 24. Oktober 2018

Die Montagsfrage #8 – Leihst du Bücher aus Bibliotheken aus? Wenn ja: warum, wenn nein: warum nicht?


Photo by David Clarke on Unsplash

Früher war ich samstags immer in der Stadtbibliothek, um Bücher und Graphic Novel auszuleihen. Dies ist das erste Jahr ohne Bibliothek-Abo für mich. Der Grund dafür ist einfach: ich möchte erst die Bücher lesen, die sich im Laufe der Jahre zu Hause angesammelt haben. 

Obwohl es mir ein bisschen fehlt, durch die Bücherregale zu stöbern, vermisse ich die Samstage in der Bibliothek nicht sehr viel. Vor allem weil ich nur samstags hinkann und da hat die Bibliothek nur bis 16 Uhr auf T_T viel zu kurz! Und der Stress mit der Rückgabefrist ist auch weg! =)


Oft hat man nur einen Monat, um ein Buch zu lesen. Und sobald man auch nur einen Tag mit der Rückgabe zu spät ist, sind schon Gebühren zu zahlen. Was meiner Meinung nach gegen das Konzept einer Bibliothek ist o_ó Wenn man zu spät ist, könnte man erstmal eine E-Mail oder einen Anruf von der Bibliothek bekommen, wo man darauf hingewiesen wird, das ausgeliehene Buch so früh wie möglich zurückzubringen. Eine Bibliothek ist für mich da, um alle das Lesen zu ermöglichen. Ich finde dieses Gebühren System ein bisschen zu streng und zurückweisend, als ich es aus Italien gewöhnt bin.


Wie seht ihr das? ^_^

Samstag, 20. Oktober 2018

Gestern - Agota Kristof

Tobias Horvath ist ein Emigrant, jeden Tag fließt für ihn in die tägliche Langsamkeit der Gewohnheit. Sein Leben ist leer. Geboren in einem Dorf ohne Name, in einem Dorf ohne Bedeutung, verbrachte er seine Kindheit im Elend, im Schatten seiner Mutter. Als er unter den vielen Männern, die das Haus betraten, um die Gesellschaft seiner Mutter zu suchen, herausfand, wer sein Vater war, nahm Tobias ein langes Messer und versenkte es in seinen Rücken, drückte mit aller Kraft, um sogar seine Mutter zu töten, die unter seinem angeblichen Vater lag. Seine Gegenwart ist die Zeit nach seiner Flucht, ohne zu wissen, was er zurückgelassen hat: Alles, was er tun muss, ist, Ruhe in das Schreiben zu finden und auf Line zu warten, eine imaginäre Frau. Der Tag, an dem Line wirklich kommt, wird wie die Materialisierung (Verwirklichung) einer Erinnerung sein. Morgen wird also nichts anderes sein als eine unsichere, verschwommene Zeit, die Zeit der Überlebenden. Und gestern ist alles, was übrig bleibt.



please, accept my love


Die Tatsache, dass eine imaginäre Person Teil der realen Welt wird, hat mich sehr neugierig gemacht! Schade, dass ich enttäuscht wurde, als ich das Buch las. Wie in der Trilogie der Stadt K. fand ich in Gestern Charakteren voller Wut und dem Neid gewidmet. Aber der Unterschied liegt darin, wie die Charaktere mit ihrem Leben umgehen.

Freitag, 19. Oktober 2018

Montagsfrage #7 - Schreibst du überwiegend Rezensionen über Bücher, die dir gefallen, oder auch über Bücher, die dir nicht gefallen?




In der Schule musste ich für jedes Buch eine Rezension schreiben, die enthalten sollte: die Handlung, eine Beschreibung aller Charaktere, wo und wann die Geschichte stattfand und meinen Kommentar dazu. Und in diesem Kommentar wusste ich nie, was ich schreiben sollte. Ich habe einfach den Leser darüber informiert, ob mir der Roman gefallen hatte oder nicht. Ich wusste nicht, was ich hinzufügen sollte oder wie ich darüber schreiben sollte, was ich beim Lesen gedacht oder gefühlt hatte.